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Umgestaltung der Ahstraße in Gelsenkirchen

 

Bauherr:
Stadt Gelsenkirchen
Referat Stadtplanung, Stadtumbaubüro

Planung:
2007-2009

Ausführung:
2010

Freifläche:
1350m²

Baukosten Freianlage:
495.000€ (brutto)
entspricht 367,00€/ m²

Im Rahmen eines intensiven Beteiligungsverfahrens mit den Anliegern wurde der Bereich Ahstraße/Klosterstraße in der Gelsenkirchener Innenstadt umgestaltet. Ziel war es, eine neue behindertengerechte Verbindung zwischen dem oberen und unteren Bereich der Ahstraße zu schaffen und den Raum insgesamt offener und transparenter zu gestalten. Mit Hilfe des Förderprogramms Stadtumbau-West wurden positive Impulse für diesen Teil der Innenstadt gesetzt, die in Zukunft durch weitere Umgestaltungsmaßnahmen in der Nachbarschaft noch intensiviert werden. 

Zentrales gestalterisches und funktionales Element ist eine breite Treppenanlage in der Mitte der Ahstraße, die den Machensplatz mit dem Heinrich-König-Platz verbindet. Der behindertengerechte Zugang wird durch eine neue Rampenanlage ermöglicht, die sich in ihrer Ausrichtung an der westlichen Gebäudekante orientiert. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass eindeutige Wegeverbindungen und klare Sichtbeziehungen hergestellt werden, so dass sich auch ortsfremde Passanten gut orientieren können. Kurze und gerade Wege führen zum gewünschten Ziel. 

Auf der unteren Ebene wirkt der Raum nun großzügiger und freundlicher. Er bietet Platz für Aussengastronomie, die den Bereich in den Sommermonaten beleben soll. Die Zugangsbereiche zu dem benachbarten Verwaltungsgebäude mit hoher Besucherfrequenz und zu dem in der Innenstadt zentral gelegenen Supermarkt wurden in die Platzgestaltung integriert.